Ich bin immer so beeindruckt, wenn ich weise Bücher sehe und kaufe sie auch schon mal. Mit dem Lesen … naja, das dauert. Jedenfalls bin ich letztens auf der Suche nach einem Geschenk für meine Mama an einer CD vorbeigestolpert, in der ein Buch des Dalai Lama vorgelesen wird. Ich dachte, naja, zuhören kannst du das ja mal. Für fünf Euro.  …  Gut, es ist kein lebendiges Hörspiel, noch nicht mal eine besondere Lese-Erzähl-Stimme. Aber wenn es mehrmals beim Autofahren durchläuft, kriegt man die Inhalte auch mit. Und weise sind sie schon. Muss ich sagen.

Eine Sache finde ich großartig, der Dalai Lama zum Thema Sorgen:

Sorgen sind nämlich unnötig. Entweder man kann etwas ändern, dann braucht man sich keine Sorgen zu machen. Oder man kann etwas nicht ändern. Dann braucht man sich auch keine Sorgen zu machen.

Einfach genial!

In den 80er Jahren, als ich Teenager war, war Michael Jackson ein hübscher Kerl, ob man seine Musik nun mochte oder nicht. Ich hätte ihm gewünscht, das er reift und altert und sich freuen kann, dass dunkelhäutige Menschen in den USA inzwischen Präsident werden können und vielleicht über seinen eigenen Anteil dazu sinnieren. Leider mochte er weder sein Aussehen noch die Zeichen der Zeit an seinem Körper akzeptieren.  Ob die vielen Operationen und Bleichmedikamente Mitschuld am Tod sind, vermag ich nicht zu sagen, die Vermutung zumindest liegt nahe.

Die Liste der Promis, die krankhaft versuchen, ihren Körper zu modellieren und Alterserscheinung zu elimnieren ließe sich (fast) beliebig fortsetzen. Und viele Fans tun es ihren Stars nach.

Erfrischend anders ließ sich Sandra Bullock vergangene Woche zitieren: “Ich glaube, dass mich der liebe Gott mit einem kleinen Busen und einem großen Po gesegnet hat, damit ich aerodynamischer bin”, soll sie der TV Movie gesagt haben (Quelle: KStA, 27. Juni 09).

Gut so. Ich wünsche mir mehr Promis mit einem so entspannten Verhältnis zu ihrem Körper. Es lebe die Individualität!

Herrlich. Wie ich so mit meinen Obst- und Gemüsetüten vom Markt nach Hause laufe, morgens um 8:30 Uhr, mit Top und Sandalen, die Sonne scheint, fühle ich mich ein bisschen an Rom erinnert oder einen anderen Ort weit im Süden. Könnte es doch immer so sein.

Sommer, ich begrüße dich von Herzen!

Und dann treffe ich sowohl am Markt als auch auf dem Weg ins Homeoffice Freunde und Bekannte. Ich liebe dich, mein “Dorf” im Herzen von Köln.

Gleich vorneweg. Ich meine nix böse und mag Kerle wirklich gerne. Ich muss hier nur eine Beobachtung loswerden. Da lernt er sie kennen und alles, was er kennt, tut und weiß ist groß und toll und prima. Von Bescheidenheit, negativen Erfahrungen oder gar Schwächen keine Spur. Hat er nicht, nie gemacht, jedenfalls nicht, wenn er eine Frau kennenlernt und möchte, dass sie ihn toll findet.

Das habe ich jetzt zwei Mal kurz hintereinander erlebt, bei völlig verschiedenen Typen und muss schmunzeln. Fühle mich an die Werbung “Mein Haus, mein Pferd, mein Auto” erinnert oder an das Rad des Pfaus oder an die vielen Tänze, Gefieder und Geweihe, die die weibliche Spezies beeindrucken sollen. Offenbar flirtet er mit der vollen Ladung Urinstinkt.

Irgendwie süß. Wenn es auch meine Geduld etwas bemüht, bis ich den richtigen Kerl hinter der pompösen Fassade kennenlernen darf.

Die Tiere von Creature Comforts über Kommunikation:

Freie Kunst ist kreative Gestaltung um ihrer selbst willen. Sie wird im Namen des Künstlers ausgestellt und gezeigt und wir freuen uns daran.

Im Gegensatz dazu steht die Gebrauchskreativität, also Produkt-, Grafik-, Webdesign. Sie dient der Aufwertung von Dingen, die eigentlich einen anderen Kernnutzen besitzen.

Beispiel Stuhl: Dabei handelt es ich um eine Sitzgelegenheit. Das ist der Kernnutzen. Ein schöner Stuhl besitzt einen Zusatznutzen. Ein schöner unbequemer Stuhl verfehlt seine Funktion und ist damit nutzlos.

Dies ist als Appell zu verstehen an Designer aller Couleur:

Schöne Webseiten, die keinen Platz für Inhalte lassen, taugen nichts.

Schöne Kleider, in die nur kranke, weil magersüchtige Mädchen passen, taugen nichts.

Design ist Verpackung für den Inhalt. Nicht umgekehrt.

Seit gestern morgen sind unter meinem Büro Handwerker mit Presslufthammer oder so was zugange. Der Lärm ist trotz geschlossener Türen und Fenster ohrenbetäubend und der ganze Boden inklusive Möbeln vibriert. Es fühlt sich an, als ob jemand permanent auf meinem Kopf herumhämmert. Ich kann hier keinen klaren Gedanken fassen. Arbeitsausfall.

Sowas muss ein Vermieter doch ankündigen. Dann hätte ich mich wenigstens darauf einstellen können und zum Beispiel Arbeit außerhalb meines Büros organisiert. Auf Nachfrage bei den Handwerken wie bei der Hausverwaltung habe ich nur ein Schulterzucken geerntet. Es ist zum K …

Ich frage mich, ob das überhaupt rechtens ist, mir so ohne Vorwarnung eine Woche das Arbeiten unmöglich zu machen.

“Für gewöhnlich handelt es sich bei Traumfrauen um eine optische Täuschung.” Diese Aussage wird Sir Peter Ustinov zugeschrieben. Ich sage: Bei Traummännern auch. Oder was sind deine Einsichten in dieses Thema? Wo hast du deine Traumfrau, deinen Traummann gefunden oder wo suchst du nach ihm/ihr?

Mir ist er vor einigen Monaten im Traum begegnet. Ich habe nichts gesehen, nur gefühlt. Jetzt möchte ich meinem Pendant gerne life und in Farbe begegnen.  Ich sage nur “Stecknadel im Heuhaufen” …

Und auf dem plätscher plätscher Wasser, fährt das ich-bin-ich spazieren … und wiegt sich hin und wiegt sich her … ist der keiner oder wer?

Die Wochen/Monate des Rätselns und des inneren Kampfes sind vorbei. Der Kerl ist nichts für mich. War wohl doch eher Wunschdenken. Nett ist er zwar, aber zu kompliziert. Da muss man immer um die Ecke kommunzieren und Rätsel lösen, wie etwas gemeint ist.  Klar sagen, was er will, das fällt ihm schwer. Naja, … wie heißt es anderswo: “Nur nicht aus Liebe weinen, es gibt auf Erden nicht nur den einen … – obwohl, eigentlich suche ich ja “den einen”.

Ruhe und Entspannung und nichts tun ist gut. Kommt selten genug vor. Aber mir wird dabei auch schnell langweilig. Da bin ich aufs Fahrrad, rheinaufwärts immer weiter und hin und zurück schätzungsweise 30 km oder mehr gefahren – und das, obwohl ich mittags schon joggen war. Ich glaube, mit Bewegung entspanne ich viel besser. Allerdings muss ich meine Kondition etwas aufmöbeln. Auf dem Rückweg habe ich gemerkt, dass ich mich etwas übernommen hatte. Vielleicht sollte ich doch die eine oder andere Zigarette weglassen.

Rheinimpressionen

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