“‘Lass es. Los.’ oder ‘Lass es los.’ Die Bedeutung des Punktes und des Unbewussten.”
aus: Hervé Le Tellier, Kein Wort mehr über die Liebe
Manchmal müssen wir einen Punkt machen. Manchmal besser nicht.
Juni 27, 2011 von mayarosa
“‘Lass es. Los.’ oder ‘Lass es los.’ Die Bedeutung des Punktes und des Unbewussten.”
aus: Hervé Le Tellier, Kein Wort mehr über die Liebe
Manchmal müssen wir einen Punkt machen. Manchmal besser nicht.
Manchmal sind drei Punkte besser als einer…
Oder vielleicht lieber ein Gedankenstrich oder ein Fragezeichen?
Punkte haben etwas so aufdringlich Endgültiges.
Nur was du loslässt, das kann zu Dir zurückkommen …
Heute war ich erstaunt, wie der Mais gewachsen ist, werde morgen mal ein foto machen
Schöne Woche und liebe Grüße
Das stimmt. Wobei loslassen in der Geschichte zu dem Zitat bedeutet, dass die Frau ihrem Mann gesteht, dass sie einen Liebhaber hat und die Ehe verlässt. Sein lassen hieße, sie lässt ihre Affaire sein.
Bin gespannt auf den Mais
vielleicht erst einmal ein Komma setzen oder nen Doppelpunkt
Interessante Vorschläge. Mal probieren, was passiert:
Lass es… los.
Lass es – los.
Lass es? Los.
Lass es, los.
Lass es: Los.
Hm… alles ein bisschen zögerlicher. Finde ich. Und im letzten höre ich eine Art Kommandoton. Das erste klingt eher nach loslassen, alle anderen nach sein lassen. Interessant, was durch so kleine Zeichen mit der Bedeutung passiert. Dank euch.
Ein Appell an sich selbst? … Es gibt auch noch Ausrufezeichen, endgültige.
Lass es! Los. – danke. Noch eine Variante. Die klingt in meinen Ohren ziemlich laut. So nach Befehl.
Manchmal muss man sich eben selbst sehr heftig und nachdrücklich ‘überreden’.
Bau es doch um, dann klingt es wie YODA: ” Los es lass!
Und der hat das Wissen
^^
satzzeichenwerdeninderdeutschenrechtschreibungebensowieleerzeichensowiegr oßundkleinschreibungmaßlosüberschätzt
Liebe Eva, danke.
Bitte verzeih, ich habe ein Leerzeichen eingefügt, damit wir den ganzen Text lesen können. Hoffe das geht in Ordnung.
Je mehr ich darüber nachdenke, erscheint es mir, als ob die Satzzeichen sowas wie Zwischentöne sind.
Genau das ist der springende Punkt (oder das hüpfende Komma)
Liebe mayarosa, Du hast das Leerzeichen punktgenau in meinen Text integriert – Danke!
Punkte müssen wir im Leben öfters machen. Die einen gerne, die anderen eher ungerne.
Auf den Punkt bringen – seinen StandPunkt klarmachen – bei einem Spiel punkten – Punkte sammeln – nun mach mal n Punkt – Treffen um Punkt fünf – Punktum
Wow! Cool. Das ist ja hier das reinste Kreativfeuerwerk. Find’ ich klasse