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Archive for the ‘alles andere’ Category

Wer genau hinsieht, der erkennt: Das Foto kündigt den Herbst an. Die Blätter färben sich bereits. Und oh, reife Erdbeeren? Ich habe keine Ahnung wieso, aber meine Erdbeeren haben kürzlich ein zweites Mal geblüht in diesem Jahr und jetzt kann ich erste einzelne Früchte enten. … Ein Rätsel. Ich weiß von mindestens einer weiteren Kölnerin, die auch eine zweite Erdbeerblüte in diesem Jahr hatte.

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War heute Schuhe kaufen. Die habe ich eher zufällig gefunden, die ich suchte, eher nicht. Egal. Bin dabei jedenfalls am neu eröffneten Karstadt Town vorbeigekommen und habe mich dort umgeguckt. Eigentlich hätte ich dort ein Röckchen mitgenommen, aber ich habe mich an der Kasse so geärgert, dass ich den Rock dagelassen habe. Ich gucke ja schon, dass ich die Euroauszeichnung lese und nicht Pfund, Dollar oder Schweizer Franken. 49 Euro stand auf dem Etikett. An der Kasse fummelte die Kassierin am Etikett herum, riss etwas auf und hinter dem vermeintlichen Preis in Euro stand ein weiterer Europreis, nämlich 59 Euro, für Deutschland erklärte sie mir auf Nachfrage. Denn ich war mehr als verdutzt. Wenn der Rock korrekt ausgezeichnet gewesen wäre, ich hätte ihn vermutlich auch für 59 Euro mitgenommen. Immerhin passte er und stand mir – kommt ja nicht so oft vor 😉 Aber so fühlte ich mich völlig verarscht. Das habe ich auch kommuniziert und die Kassiererin mit dem Rock stehen gelassen, nicht ohne zu sagen, sie könne meine Empörung gerne an das hauseigene Marketing weiterleiten. Die spinnen wohl! So geht Karstadt dann doch noch den Bach runter… denn das nächste Mal werde ich mir wohl die Mühe machen und die verhasste Schildergasse bis zu Peek & Cloppenburg langlaufen, wenn ich nach Businessklamotten Ausschau halte.
Ich hör‘ jetzt auf, aufregen ist ungesund.

(K Town ist ein neues Shop-Konzept mit dem Karstadt mit hippen Marken versucht, junges und mehr Puplikum anzulocken)

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Na, wenn der Sommer schon ersäuft… und ich noch nicht mal wandern konnte – das war bei dem Wasser, was hier heute runterkam, gut, dass ich nicht die ganze Zeit zwischen den Weinbergen gewandelt bin… Na, jedenfalls habe ich die Zeit genutzt, dem russischen Design an meiner Decke  den Kampf angesagt, und an den beiden Lampenschirmen weitergemacht, die ich angefangen hatte:

Der eine Lampenschirm (Kanninchendraht/Strohhalme) ist jetzt fertig und sieht so aus:

beziehungsweise so:

Die andere Lampe ist noch nicht fertig (und wird es heute auch nicht mehr), aber man kann schon ganz gut sehen, wie aus irgendeinem furchtbaren Ding vom Entrümpler, Typ Gelsenkirchener Barock, auf dem Bild schon halb zerlegt, etwas wird, das vermutlich ein ganz angenehmes Licht machen wird:

Der Hintergrund: Ich habe ein Lampenproblem. Bei mir wimmelt es auch Jahre nach dem Einzug noch von Glühbirnen, die einfach so von der Decke baumeln. Ich finde einfach keine Lampen. Entweder sie gefallen mir nicht oder ich kann sie mir nicht leisten. Und für die Flohmarktvariante fehlt mir die Zeit…

… so bin ich der Freundin dankbar, die dank eines Mädelsstammtischs vor ein paar Wochen das Thema „Lampe basteln“ ausgegeben hat. Erst dachte ich , auwei. Aber dann habe ich gedacht, hey mayarosa, das ist die Chance, endlich mal ein schöneres Licht von der Decke zu bekommen als die reine Glühbirne und eine halbwegs ansehnliche Lampe vielleicht gleich mit. Danke dafür.

Regenwettermusik dazu kommt von Robert Smith/Cure (Plainsong):

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Herr P. und mayarosa wollten gestern eine gemütliche Wanderung im Bergischen Land bei Marialinden, Nähe Overath, von etwa 10 km bewältigen. Unvorhergesehenerweise wurde daraus eine sportliche und mentale Herausforderung von vielleicht 16 oder 17 km. Die erste Schleife drehten wir, weil wir im Wanderführer ein „rechts“ übersehen hatten – gut das war mein Fehler. Die nette Biobäuerin, auf deren Hof wir zum zweiten Mal landeten, nachdem wir im Kreis gegangen waren, zeigte uns den Weg, wie er gemeint war. Aber die zweite Verlängerung war der Beschreibung selbst geschuldet, die uns in die Irre führte, weil Wegangaben fehlten. Da gab es noch und nöcher Gabelungen im Wald, aber im Wanderführer stand bloß, dem Bachlauf entlang. Was wir taten und kamen einen Nachbarort weiter weg auf der Straße heraus, mussten also nochmal um einiges mehr zu unserem Auto zurücklaufen. So wurde Gehzeit laut Wanderführer von 2,5 h, locker über vier Stunden reine Gehzeit.  Der arme Herr P. Werde an Rothers schreiben, dass diese Tourenbeschreibung dringend überarbeitungsbedürftig ist.

Und ich und Herr P. haben gelernt: Wir gehen nur noch Wege, bei denen wir parallel zum Wanderführer eine Wanderkarte haben – das hatten wir gestern nicht, weil sämtliche Wanderkarten, die hier rumfliegen irgendwie gerade vorher knapp zu Ende waren.

Die Natur allerdings war wunderschön:

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Nicht vor der Kamera, aber vor unseren Augen: zahlreiche Schmetterlinge, Greifvögel, einen fliegenden Graureiher und sogar Rehe (wild, nicht im Gehege).

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Für alle Bergziegen…

… und wer sich sonst noch angesprochen fühlt:

„Mit Sonne-Jupiterschwung dürften Sie heute stets auf der Höhe der Zeit surfen, denn sie verfügen über einen wachen Verstand und eine weise Urteilsfähigkeit. Und was das Tollste ist, mit Ihren gestalterischen Kräften werden einfach wunderschöne Dinge hervorgezaubert.“

Na, dann gehe ich mal weiter zaubern, damit mir ein zauberhaftes Wochenende Erholung spendet!

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Mayarosa ist auf Entzug. Kaffeeentzug. Seit vier Tagen. Aber es klappt einigermaßen. Man darf mich morgens halt nicht zu sehr fordern. Also gar nicht fordern. Da bin ich dann schnell überfordert 😉

Morgens gibt es erstmal eine Tasse Tee, erst später dann Kaffee. Den koche ich derzeit in der Cafetera, so dass es immer nur kleine Mengen sind. Mit zwei Cafeteras am Tag (das sind ca. 4 Capucchino oder Milchkaffee) klappt es so halbwegs. Das ist noch nicht das Ziel, aber deutlich weniger, als ein Liter und mehr am Tag.

Aber einfach ist anders, ehrlich. Die Psyche versucht mich mit allen Tricks zu verführen: Heute morgen lag im Bett, in der Nase den Duft von frischem Kaffee… also da war nirgends Kaffee … aber gerochen haben ich ihn trotzdem. Nennt man das Phantomgeruch?

Dann sind mir heute noch ganz andere Abhängigkeiten begegnet. In der Apotheke wollte ich Globuli kaufen. Die Apothekenverkäuferin sagte mir, das ginge nicht, weil sie gerade Stromausfall hätten. Ich: Was hat denn der Stromausfall mit dem Kauf von Globuli zu tun? Naja, die Kasse sei elektronisch … und … das ist das schwerwiegendere … sie haben ein elektronisches Warenlager. Das gibt nix her, wenn der Saft weg ist.

Wir sollten uns unabhängiger machen.

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Come on let’s party,
instead of whining,
since fun and joy have never caused harm to us.
You will never have to cry the tears you’re laughing now.
Let us party the Cologne way.

Aus Liebe hat eine Rheinländerin kölsche Lieder für ihren nordamerikanischen Mann ins Englische übersetzt. Damit er endlich weiß, was er da singt … das Büchlein gibt es in ausgewählten Kölner Buchläden und direkt.

Herrlisch find ich das und zitiere die Bläck Fööss: Ja, wat deiht mer nit alles für die Liebe!

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