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Archive for the ‘Gedichte’ Category

Einzigartig

Du bist

ein einzigartiges Geschöpf.

Dich gibt es kein zweites Mal.

Du bist etwas Besonderes.

Vergeude

deine Zeit also nicht

mit Vergleichen.

Verschwende

sie nicht

mit Gedanken wie

„Warum ausgerechnet ich?“

Horche

in dich hinein.

Lausche

deiner inneren Stimme.

Höre,

was sie dir zu sagen hat.

Folge ihr

und nutze

die Zeit, die dir bleibt.

mayarosa

Ist mir heute morgen auf dem Weg zum Markt in den Kopf geflogen. Zum Glück hatte ich Zettel und Stift dabei, sonst wäre es am Ende einfach weitergezogen…

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Habe ich in wartend in der U-Bahn-Haltestelle in meinem Notizbüchlein gefunden, das ich stets mit mir herumtrage:

Du bist meine Sonne.
Ich bin dein Mond.
Zusammen
drehen wir das Rad des Lebens und
begegnen
dem Göttlichen, das in uns wohnt.

mayarosa

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Nun ist bald Halloween, die Uhren werden umgestellt und es beginnt die Zeit, in der es am Nachmittag schon dunkel wird, das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen, Zeit für Einkehr, Zeit für ein kleines Gedicht:

Mal‘ Gespenster an dein Fenster
bastle Monster und Skelette
leucht‘ auf Leichen in deinem Keller
läufst du schnell, lauf ich schneller
kannst nicht fliehen
mir nicht entkommen
bin dein Gewissen.

mayarosa

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Du bist mein Takt.
Ich bin dein Ton.
Wir sind Musik,
in uns’ren Ohr’n
und schweben davon
in den Himmel hinauf,
direkt auf Wolke sieben.

Ach wär’n wir dort geblieben.
Herr Alltag hat so freundlich geklingelt,
so unschuldig geschaut,
wir haben ihm vertraut,
keinen Verdacht geschöpft,
unsere Zukunft mit ihm gebaut.

Heute sind die Wolken weit weit weg
Ich guck’ in den Himmel,
seh’ sie nicht mehr, oh Schreck!
Wo ist sie geblieben –
unsere Wolke Nummer sieben?

mayarosa, für autumn

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Tanzen am See
in der lauen Sommernacht
südliche Klänge
sanfte Bewegung
die Seele lacht
Sinnlichkeit bricht sich Bahn
auf dem See schaukelt ein Kahn.

Knutschen im Klee
in der lauen Sommernacht
flirten, lachen,
spielen mit der Leidenschaft,
einfach so, heute, hier und jetzt,
völlig entspannt, nichts, was verletzt.

Tanzen am See
in der lauen Sommernacht
wie Urlaub zuhause
das Herz, das lacht.
Erholung auf kleinster Entfernung,
mit dem Rad zurück in die Wohnung.

mayarosa

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Deutschland, ein Sommermärchen
du kannst so fröhlich sein
schenkt man dir ein kräft’ges Hoch im Juli
ist das Mittelmeer am Rhein daheim.

Die Hitze hat dich fest im Griff
Sommer, wie seit langem nicht.
Bei täglich über 30 Grad
sind wir dösig oder matt
und schwitzen
in der lauen Sommernacht

Alles wird langsam
alles wird gleich
egal, was wir planten,
der Wille wird weich.

Nackte Haut, nass vor Schweiß,
selbst im Schatten wird uns heiß
nicht nur von außen, sondern tief drin:
Leben bekommt neuen Sinn.

Das Deo versagt
was bleibt
das ist echt
und jetzt erst recht
tanzen und schwitzen bis in den Morgen
fern vom Alltag und anderen Sorgen
fühlen, schwingen, leben pur
eine Sommernacht zuhause
wirkt wie Urlaub oder Kur.

Die Luft sie flirrt,
das Hirn wird wirr,
versagt den Dienst
was bleibt
ist Gefühl.

mayarosa

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Da kommt ein Stück
vom Glück
um’s Eck
oh Schreck
lauf weg
um’s Eck
im Versteck
beobachte ich
vergnügt
das Stück
vom Glück
wie’ s naht
so schön
freu mich
bin dran,
jawoll:
Ich bin dran,
mit dem Glück!
Verzückt
lug ich um’s Eck
in meinem Versteck,
um das Glück zu sehen
will fast hingehen.
Was hält mich zurück?
Das Glück
schaut sich um,
beugt sich vor,
macht sich krumm
dreht sich um
und geht weiter.
Chance verpasst.

mayarosa

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