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Archive for the ‘Jahreszeiten’ Category

Dä Nubbel

Dä Nubbel ist im Kölner Karneval eine äußerst praktische Einrichtung. Er hängt über diversen Kneipen und isses am Ende alles schuld. In der Nacht von Karnevalsdienstag auf Aschermittwoch wird er feierlich zu Grabe getragen und muss auf dem Scheiterhaufen brennen.

Nun wollte ich mal nachsehen, woher die Nubbeltradtion so kommt, ob sie eher katholischen oder eher heidnischen oder sonstwelchen Ursprungs ist. Aber zumindest bei Wikipedia ist die Herkunft nur halb geklärt. Hier steht es ein bisschen ausführlicher. Der Nubbel geht zurück auf eine Kirmespuppe und die Traditon der Nubbelverbrennung ist noch gar nicht so alt. Sie hat sich erst nach dem zweiten Weltkrieg im Kölner Karneval verbreitet.

Hier noch mehr Nubbel aus dem Veedel:

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… vom Frühling.

Nur noch knapp 50 Tage bis zum 1. März, dann kann man mit etwas Glück die Biergartensaison einleiten, schreibt heute Susanne Hengesbach im KStA unter der Rubrik „Zwei Kaffee Bitte“. Und sie interviewt den besten Biergarten-Chef von ganz Köln, Norbert Effgen, Inhaber des Biergartens am ehemaligen Riehler Schwimmbad. Ein Kleinod zwischen Rhein und Wiese, fast nur mit dem Fahrrad zu erreichen, die Rheinuferpromenade immer ‚gen Norden; elternfreundlich mit direktem Zugang zu einem großen Spielplatz.

Hach, wie schön wäre es jetzt, die Nase in die Sonne zu recken, die Sonne im Gesicht zu spüren, bei lecker Kölsch oder Latte Macchiato im Schwimmbad (so heißt der Biergarten) zu sitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen ….

Wenn ich mir das so überlege, sollte ich mir analog zum Adventskalender eine Art Frühlingskalender basteln, zum Runterzählen … 3 – 2 – 1 – SOONNNEEE

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Köln, 14 Grad, windig. Tauwetter.


Vorgestern hatte der Rhein noch Niedrigwasser, meine gehört zu haben, so um die 3,50 m Pegelstand. Jetzt ist er über das Maß der Weihnachtstage hinaus angestiegen, und er steigt weiter. Am Montag wird der Höchststand erwartet.

Die Bänke an der Rheinuferpromenade sind untergetaucht. Der Mülleimer bald auch.

Noch fahren die Schiffe. Morgen soll der Pegel 8,30 m erreichen. Dann wird die Schifffahrt eingestellt.

Wir kriegen eben Schnee aus Baden, aus der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Saarland, aus Franken, Hessen, Schwaben, alles halt, was irgendwie in den Main oder Rhein fließt. Das wird noch viel Hochwasser geben, bevor es richtig Frühling wird.

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Der Schnee schmilzt. Bis in die Hochlagen wird es wärmer. In Köln zwitschern sogar die Vögel. Und der nächste Kälteeinbruch wird uns daran erinnern, dass (leider) noch Winter ist.

Jahreszeiten heißt das Lied dieser isländischen Mädchenband, wenn ich das mit den Übersetzungsversuchen richtig gemacht habe:

by ellen Pascal Pinon bei myspace (Dort kommt auch das Bild her)

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Das Kopfschütteln über den vielen Schnee nimmt kein Ende. Heute bin ich am Rhein entlang spaziert. Der trägt jetzt schon mächtig Hochwasser. Vermute 2011 steht die Altstadt wieder unter Wasser, wenn der ganze Schnee aus dem Süden geschmolzen den Rhein hochgeschwommen kommt. Dieses Jahr haben wir ja selbst schon so viel. Musik zu den Bildern wie immer unten:

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lyrics

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Ich schaue aus dem Fenster und staune. Staune über die riesigen Schneemengen. Auf meiner Terrasse liegen 20-30 cm. Ich hatte in Köln zu Weihnachten auch schon blühende Margariten auf dem Balkon. Daran ist dieses Jahr nicht zu denken 😉

Gestern bin ich im Schneegestöber los zum Einkaufen. Als ich aus dem dm kam schien die Sonne. Und dann musste ich noch über den Rhein, Weihnachtsbaum kaufen. Winterimpressionen aus Köln – und weil der Schnee alles leise macht – heute ohne Musik:

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„Und das ist Meditation: nicht im Lotussitz sitzen oder auf dem Kopf stehen, sondern das Wahrnehmen der Ganzheit und Einheit des Lebens. Das ist nur möglich, wenn Liebe und Mitgefühl da sind. “
Krishnamurti, Das Licht in dir

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Winter ist mir zu kalt. Da helfen auch romantische Schneebilder nicht. Das habe ich ja bereits gepostet. Insofern bin ich irgendwie dagegen, dass jetzt sogar in Köln Schnee liegt. Der gehört eigentlich nicht hierhin und war in den letzten 14 Jahren nur tageweise vertreten. Andererseits hat so ein Schneesturmtief wie Petra auch seine Vorteile, gerade in der ansonsten für viele so hektischen Vorweihnachtszeit:

Es zwingt zur Ruhe. Es legt den Verkehr lahm. Es sorgt für Stille. Es deckt alles mit seinem weißen Winterkleid zu. Wieder und wieder. Allem Streuen und Schippen zum Trotz. Es macht langsam. Es zwingt zur Pause. Wer nicht fahren muss, lässt das Auto stehen. Und sogar in der Kölner Innenstadt schien es mir heute weniger voll als für einen Freitag sieben Tage vor Heilig Abend erwartet. Ich denke, so manche Besucher aus dem Umland oder den Nachbarländern Belgien und Niederlande, die sonst gerne die Kölner Shoppingmeilen und Weihnachtsmärkte stürmen, sind heute lieber zuhause geblieben. Gut für mich. War auch so anstrengend genug. Jetzt habe ich alle Weinachtseinkäufe nach Hause geschleppt und muss in diesem Jahr hoffentlich nicht mehr in die Innenstadt.

Wie suchen Sie eigentlich die passenden Geschenke für Ihre Lieben aus? Bei mir ist es so: Für manche Menschen weiß ich ganz genau, was ich möchte und kaufe es. Für andere weiß ich zwar auch ganz genau, was ich möchte. Leider gibt es das nicht, allem Überfluss zum Trotz. Mir passiert das öfters. Warum auch immer. Und manchmal suche ich so rum ohne genau zu wissen, wonach. Das merke ich erst, wenn ich es gefunden habe.

In einem solchen eher diffusen Suchprozess war ich heute in der Mayerschen Buchhandlung in der Abteilung mit der Überschrift „Bewusst leben“. Dort gibt es allerhand Ratgeberliteratur, von Psycho bis Medizin, von Esoterik bis Religion, von Garten bis Hochzeit. Dabei fiel mein Blick auf eine Rubrik, die ich vorher noch nie gesehen habe, jedenfalls nicht in diesem Umfang. Ein riesiges Bücherregal voll mit Ratgebern zum Thema Sex. Mein erster Instinkt: Wow, wissen die heute nicht mehr, wie das geht? Überfordern die ganzen Top- und Supermodels, Hungerknochen, Supermänner, Stars und Sternchen auf den mit Photoshop aufgehübschten Werbefotos die Menschen so sehr? Oder ist es einfach nur Marketing in einer Gesellschaft, die kaum noch Tabuthemen kennt? Denn: Sex sells, auch bei Ratgebern. 🙂

Zurück zum Winter. Hier ein paar Impressionen aus unserem Viertel heute morgen und von der Außgrabungsstätte bei der Kölner Mikwe. Musik zum Anklicken gibt es unten.

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