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Hach, mein Bloghäuschen… liegt ganz vereinsamt da. Pust … und da wirbelt eine Staubschicht hoch. Schnell ein paar Kommentare freigeschaltet … selbst darum hatte ich mich in den letzten Monaten nicht gekümmert. Tut mir leid. Ich war sehr mit anderen Dingen beschäftigt, unter anderem damit, meine neue Jobhomepage zu basteln. Ein Blog hat die jetzt auch … so für berufliche Dinge. Nicht so ein privates Bloghäuschen wie dieses hier.

Naja, und was mach‘ ich mit dir, meinem kleinen mayarosa-Zuhause? Das steht auf meiner Liste für 2014. Ich möchte dich schon gerne behalten. Muss nur gucken, wie ich das hinkriege zeitlich.

An alle Gäste meines Bloghäuschens. Bitte entschuldigt, das ich so lange nicht hier war und auch, dass ich euch so lange in euren Bloghäuschen nicht besucht habe. Vielleicht mögt ihr mayarosa ja abonnieren (falls ihr das nicht sowieso schon habt). Dann kriegt ihr  mit, wenn es hier etwas neues gibt, ohne dauernd zu gucken.

Auch wenn ich 2014 vielleicht nicht so oft poste, so würde ich mich sehr freuen, wenn ihr trotzdem schauen kommt und sehr gerne dürft ihr auch ein paar Worte hierlassen.

Für heute wünsche ich euch Liebe und eine schöne Vorweinachtszeit. Ich ende mit einem Zitat von Willy Brandt – wäre heute sachließlich sein Hundertster:

„Es gibt mehrere Wahrheiten, nicht nur die eine, alles andere ausschließende Wahrheit. Deshalb glaube ich an die Vielfalt und also an den Zweifel.“ (Willy Brandt)

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Mauern dieser Welt

Vergangenes Wochenende war ich in Berlin und nahm die Gelegenheit wahr, die Aussstellung Wallonwall auf der Rückseite der East Side Gallery (Oberbaumbrücke/Warschauer Straße) zu besuchen, von der ich durch Elviras Blog erfahren hatte. In Großaufnahmen auf der Berliner Mauer finden sich Fotos von Mauern dieser Welt, Bilder in denen Menschen einander aussperren, ob in Nordirland oder Israel, den USA, Korea oder den Außengrenzen der EU. Bedrückend und berührend, wie ich finde, aber seht selbst:

Das letzte Bild stammt von der East Side Gallery. Für mich passte es irgendwie dazu. Viele kleine Menschen, die viele kleine Dinge tun, verändern die Welt. So etwas in der Art stand auch auf der East Side Gallery.

Und hier ein Zitat aus dem Buch, das ich gerade lese: „Obwohl Elia den Einzigen Gott anbetete und ein Feind der Prinzessin war, verlangte der Priester, dass ihm das Recht auf Asyl gewährt werde. Alle kannten die alte Tradition: Wenn eine Stadt einem Reisenden Herberge verweigerte, kam dasselbe Los über die Kinder seiner Bewohner. Da ein großer Teil der Kinder von Akbar mit der riesigen Handelsflotte auf der ganzen Welt vertreut war, wagte niemand das Gesetz der Gastfreundschaft zu brechen.“ aus: Paulo Coelho „Der fünfte Berg“

Bin eben auf dieses Video verwiesen worden, indem die Wertebeziehung zwischen Sicherheit und Freiheit großartig erklärt wird. Bitte ansehen!

Juli Zeh, Ilija Trojanow (beide veröffentlichten 2009 das Buch „Angriff auf die Freiheit“) haben zusammen mit anderen Schriftstellern in der FAZ einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel veröffentlicht. Den Text haben sie parallel als Petition auf change.org gestellt, so dass jeder unterzeichnen kann.

In einem Zwischenruf für die Tagesschau entwirft Juli Zeh das Bild von einem Haus in das eingebrochen wird und macht so bildhaft, was in der NSA-Affaire eigentlich gerade passiert.

 

Und was tun wir?

Sicher ist, dass so oder so unser bekanntes System von Freiheit, Grundrechten und Demokratie gefährdet ist und zerbrechen kann.

Das Zitat entstammt einem Artikel von Yvonne Hofsetter in der faz-online.

Verweisen möchte ich an dieser Stelle außerdem auf die Fotos auf dem Blog von Elvira, die in Berlin die Ausstellung zu den Mauern unserer Welt besucht hat.

… du statt einer Frau ein Mann oder statt eines Mannes eine Frau wärst?

In einem Interview spricht Dustin Hoffman über seine Rolle in der Serie Tootsie (1982), in dem er eine Frau spielt und darüber, wie sich diese Verwandlung für ihn anfühlte; was ihn offensichtlich zu Tränen gerührt hat, seht selbst:

Ich wüsste gerne, was du dazu denkst. Stell dir vor, du hättest das gegenteilige Geschlecht. Schau dich im Spiegel an. Schau dir in die Seele. Was denkst du? Würdest du dich in dich verlieben? Was veränderte sich an deiner Arbeit? Wärst du gleichermaßen akzeptiert? Hättest du gleichermaßen Anerkennung? Mehr davon? Weniger davon?

Dieses Video wurde mir die Tage gemailt: Unbedingt reinhören (und schauen)

Demokratie ist nicht die Diktatur der Mehrheit. Demokratie ist die Freiheit, anders denken und leben zu dürfen als die Mehrheit.